1916 erfolgte die Erarbeitung des „Wölflingskonzepts" durch Vera C. Barclay und Robert Baden-Powell.
In den 80er Jahren wurde die Wölflingsstufe für Jungen von 8 bis 11 Jahren im heutigen Stamm der Pfadfinder Gengenbach e.V. gegründet.

Unsere Ziele:

  • das Gemeinschaftsgefühl fördern
  • das Interesse des Jungen wecken
  • die Spontaneität und die Einsatzbereitschaft des Jungen unterstützen
  • seine Begabungen fördern
  • sein Selbstbewusstsein stärken

Unsere Methoden beruhen auf:

Gemeinschaft in der Meute

In der Meute lernt jeder einzelne Wölfling aufeinander Rücksicht zu nehmen, dem anderen zu helfen und jeden in seiner Persönlichkeit zu achten. Sie werden bei jedem Meutentreffen vor die Entscheidung gestellt, ob sie fair oder unfair, ehrlich oder unehrlich, faul oder fleißig sein wollen. Die Gemeinschaft in der Meute beruht auf dem Wahlspruch: „Wir tun unser Bestes!". Das beinhaltet: „Hilfsbereit, freundlich, offen und ehrlich gegenüber meinen Mitmenschen zu sein".
An der Mitverantwortung und Aktivität der Meute nehmen alle Wölflinge teil. Sie lernen dadurch unbewusst und unmittelbar, dass sich die Gemeinschaft nur erhalten kann, wenn alle in der Meute Verantwortung übernehmen.

Tätigkeit in der Meute

Die Tagesaktivitäten im Lager in freier Natur, spiegeln das Meutenleben wider. Der Junge kommt zu uns, weil bei uns etwas los ist und er etwas unternehmen will.

Drang nach Abenteuer

Mit der Hilfe des Buches von Rudyard Kipling „Das Dschungelbuch" (das nicht zu verwechseln ist mit dem Dschungelbuch von Walt Disney), kann sich der Junge mit Mowgli identifizieren.

Quelle: Deutscher Spurbuchverlag - Baustein 6 „Die Meute"