Baden Powell, gezeichnet von OtoloIm Jahr 1907 gründete der Engländer Lord Robert Baden-Powell, kurz Bi-Pi genannt, die Pfadfinder.
Bald gab es auf der ganzen Welt Pfadfinder. Heute sind es ungefähr 35 Millionen Pfadfinder und Pfadfinderinnen.

Als Baden-Powell die jüngste Stufe der Pfadfinder im Jahr 1916 gründete, gab er ihnen den Namen Wölfe. Eigentlich kommt der Name <<Wolf>> von den Indianern. Sie gaben den Besten unter ihnen den Ehrennamen <<Wolf>>.

Ein Menschenjunges trägt den Namen „Wölfling".

 

Quelle: Pfadfinderbüchle „Gueti Jagd" Pfadfinderbewegung Schweiz © 1.Auflage, www. hajk.ch

1916 erfolgte die Erarbeitung des „Wölflingskonzepts" durch Vera C. Barclay und Robert Baden-Powell.
In den 80er Jahren wurde die Wölflingsstufe für Jungen von 8 bis 11 Jahren im heutigen Stamm der Pfadfinder Gengenbach e.V. gegründet.

Unsere Ziele:

  • das Gemeinschaftsgefühl fördern
  • das Interesse des Jungen wecken
  • die Spontaneität und die Einsatzbereitschaft des Jungen unterstützen
  • seine Begabungen fördern
  • sein Selbstbewusstsein stärken

Unsere Methoden beruhen auf:

Gemeinschaft in der Meute

In der Meute lernt jeder einzelne Wölfling aufeinander Rücksicht zu nehmen, dem anderen zu helfen und jeden in seiner Persönlichkeit zu achten. Sie werden bei jedem Meutentreffen vor die Entscheidung gestellt, ob sie fair oder unfair, ehrlich oder unehrlich, faul oder fleißig sein wollen. Die Gemeinschaft in der Meute beruht auf dem Wahlspruch: „Wir tun unser Bestes!". Das beinhaltet: „Hilfsbereit, freundlich, offen und ehrlich gegenüber meinen Mitmenschen zu sein".
An der Mitverantwortung und Aktivität der Meute nehmen alle Wölflinge teil. Sie lernen dadurch unbewusst und unmittelbar, dass sich die Gemeinschaft nur erhalten kann, wenn alle in der Meute Verantwortung übernehmen.

Tätigkeit in der Meute

Die Tagesaktivitäten im Lager in freier Natur, spiegeln das Meutenleben wider. Der Junge kommt zu uns, weil bei uns etwas los ist und er etwas unternehmen will.

Drang nach Abenteuer

Mit der Hilfe des Buches von Rudyard Kipling „Das Dschungelbuch" (das nicht zu verwechseln ist mit dem Dschungelbuch von Walt Disney), kann sich der Junge mit Mowgli identifizieren.

Quelle: Deutscher Spurbuchverlag - Baustein 6 „Die Meute"

  

Abzeichen heulender Wolf

  
Abzeichen Baloo Abzeichen Bagheera
Ute Löschner   Manuela Oeschger  
Abzeichen Chil    Abzeichen Akela  

Beatrix Springer (Trixi)

  Alexander Ihrig (Knopf)

Wölflinge haben einen Wolfsgruß:Der Wolfsgruss

„Gut Jagd!"

Mit der rechten Hand stellen wir den Wolfskopf dar.
Zum Gruß geben sich Wölflinge die linke Hand,
weil das die Hand des Herzens ist.
Der Starke (Daumen) schützt die Schwachen(Ringfinger, kleiner Finger).

Der Zeigefinger und der Mittelfinger sind die beiden Wolfsohren.
Auf dem Bild kann man erkennen wie der Wolfsgruß aussehen sollte.

Quelle: Deutscher Spurbuchverlag - Baustein 6 „Die Meute"

Beim Wolfsgeheul versammeln sich alle Wölflinge der Meute:

„Wölflinge, Wölflinge, Wölflinge!"
„Wölflinge wie lautet euer Wahlspruch?"
Alle rufen: „Raksha, Baloo, Bagheera, Chil, Akela, wir tun unser Bestes!"
„Tut euer Bestes!"
Alle rufen: „Wir tun unser Bestes!"
„Wölflinge, Gut Jagd!"
Alle rufen: „Gut Jagd!"

Quelle: Deutscher Spurbuchverlag - Baustein 6 „Die Meute“

Wölflingsgeheul Pfadfinder Gengenbach, Otolo

Kluftordnung der Woelflinge

Wir Wölfe treffen uns regelmäßig am Ratsfelsen (im Ratskeller). Der Ratsfelsen (Ratskeller) ist ein geheimer Ort, den nur wir Wölfe kennen. Hier besprechen wir wichtige Themen, die nur unter Wölfen ausgetauscht werden. Hier hat jeder Wölfling das Recht, Wünsche zu äußern, Kritik zu üben und abzustimmen.
Jede Ratsversammlung hat ihren Höhepunkt wie z.B. die Sternenübergabe, eine Wölflingsaufnahme in das Rudel (rot, weiß oder grau), eine Siegerehrung des letzten Meutewettbewerbes und vieles mehr. Mit dem „Wolfsgeheul" beenden wir jede Ratsversammlung.

Quelle: Deutscher Spurbuchverlag - Baustein 6 „Die Meute"

2011 Otolo hueldender Wolf und Mond